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über 380 Aussteller

Die nächste Einstieg Beruf findet am Samstag,
18. Januar 2020 in der Messe Karlsruhe statt.

Interessierte Aussteller können sich ab sofort, bis spätestens jedoch 31.08.2019 anmelden.

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Ausbildungsmesse “Einstieg Beruf”

Großer Andrang in den Ausstellerhallen, volle Besucherparkplätze und lebhaftes Gewühl an den Job-Walls: Die gemeinsam von IHK Karlsruhe, Handwerkskammer und Agentur für Arbeit Karlsruhe-Rastatt zum siebten Mal organisierte Ausbildungsmesse „Einstieg Beruf“ erfreut sich stetig wachsender Begeisterung. Rund 21.000 Jugendliche und Eltern nutzten die Gelegenheit, sich über die vielseitigen Ausbildungs- und Karrierechancen zu informieren.

Ob Virtual Reality-Brillen, Brezeln backen, Ansteck-Button stanzen, Vorträge oder Supermarkt-Scooter: Auch in diesem Jahr ließen sich die Aussteller wieder spannende Aktionen und Aktivitäten einfallen, um den Besuchern Einblicke in ihre Ausbildungsberufe und Studiengänge zu ermöglichen. Mehr als 380 Unternehmen und schulische Ausbildungsstätten aus der gesamten TechnologieRegion Karlsruhe präsentierten sich und ihre Karrieremöglichkeiten auf der „Einstieg Beruf“. Bei kostenfreiem Eintritt informierten die Aussteller über 180 Ausbildungsberufe in den Bereichen Industrie, Handel, Gesundheit, Dienstleistung und Handwerk. Darüber hinaus gaben Bildungseinrichtungen und -träger Einblicke in weiterführende Schulabschlüsse, duale Studiengänge sowie Weiterbildungsmöglichkeiten.

“Für uns die wichtigste Messe”

„Die Einstieg Beruf ist für uns von der Zielgruppenerreichbarkeit und dem Aufwand, den wir in der Vorbereitung und vor Ort betreiben, mit Abstand die wichtigste Messe“, so Andreas Schmitt, Leiter Berufliche Ausbildung am Karlsruher Institut für Technologie. „Auf Grund des frühen Zeitpunkts im Jahr liegt unser Fokus darauf, Bewerber frühzeitig auf das KIT aufmerksam zu machen und den Auswahlprozess für das nächste Ausbildungsjahr vorzubereiten.“ Schließlich ist für viele Jugendliche und ihre Eltern die „Einstieg Beruf“ der erste Schritt in der Phase der Berufsorientierung. Hier können sie sich über eine große Bandbreite an verschiedenen Ausbildungs- und Studienmöglichkeiten informieren, Berufe live erleben sowie mit Personalverantwortlichen und aktuellen Auszubildenden direkt ins Gespräch kommen.

Diese Gelegenheit nutzten auch der 15-jährige Ben und seine Eltern. „Eine klare Vorstellung, wie es nach der Schule weiter gehen soll, haben wir noch nicht“, so Mutter Bettina. „Wir haben uns deswegen einen grundlegenden Eindruck verschaffen wollen, welche Möglichkeiten er hat.“ Anders sieht es bei Diana aus. Die 17-Jährige weiß genau, welchen Weg sie einschlagen möchte: „Kauffrau für Dialogmarketing“, erzählt sie. Ihre Bewerbungsunterlagen hat Diana schon vor dem Messetag gerichtet, „damit ich sie gleich den Unternehmen mitgeben kann“. Die Gelegenheit dazu ergab sich nicht nur an den rund 380 Ausstellerständen, sondern auch beim Speed-Dating, wo sich Bewerber mit rund 50 unterschiedlichen Unternehmen jeweils an einen Tisch setzten konnten. In kurzen Vorstellungsgesprächen konnten sich beide Seiten kennenlernen und beispielsweise Praktika, Ausbildungsplätze oder Bewerbungsgespräche vereinbaren.

Dass die Unternehmen in der Region weiterhin einen großen Personalbedarf haben, zeigte nicht nur der Zuwachs an Messeausstellern (+ 10%), sondern auch ein Blick auf die Job-Walls, an denen eine Vielzahl offener Praktikums- und Ausbildungsplätze aushingen, die sich die Jugendlichen per QR-Code einscannen und abspeichern konnten.

“Der vielleicht wichtigste Weg, Fachkräfte zu finden, ist die duale Ausbildung“, betonte IHK-Präsident Wolfgang Grenke bei der offiziellen Messeeröffnung im Hinblick auf den Fachkräftemangel. „Wir haben inzwischen einen Markt, der für die Jugendlichen spricht. Sie können sich teilweise unter einer Vielzahl von Ausbildungsplatzangeboten entscheiden.“ Ähnlich äußerte sich Joachim Wohlfeil, Präsident der Handwerkskammer Karlsruhe: „Die duale Ausbildung ist weiterhin ein Erfolgsrezept für Jugendliche und Wirtschaft.“ Es gehe darum, das Bewusstsein für die duale Ausbildung zu schärfen, betonte Michaela Frei, Geschäftsführerin operativ der Agentur für Arbeit Karlsruhe-Rastatt. Dazu sei die „Einstieg Beruf“ eine tolle Plattform. Zusätzlich wolle man in Zukunft noch früher in die Schulen gehen, um Jugendliche und deren Eltern über die Karrierechancen mit einer dualen Ausbildung zu informieren, insbesondere in Gymnasien.

Zufriedenheit bei Ausstellern

Mit dem Verlauf der „Einstieg Beruf“ zeigten sich über 96 % der Aussteller zufrieden. Ein entscheidender Vorteil sei der traditionelle Messetag am Samstag, so die übereinstimmende Einschätzung. Dies zeige sich am größeren Eigeninteresse und an einer höheren Eigenmotivation der Jugendlichen im Vergleich zu anderen Messen. „Ohne es bereits abschließend evaluiert zu haben, verzeichnen wir qualitativ bessere Gespräche als im Vorjahr. Außerdem haben die Interessenten den Eindruck vermittelt, sich bereits im Vorfeld intensiver mit uns und unseren Ausbildungsberufen befasst zu haben und sich grundsätzlich frühzeitiger orientieren zu wollen“, zog Andreas Schmitt, KIT, ein erstes positives Fazit der „Einstieg Beruf“. Dies zeige sich auch an der gestiegenen Anzahl an Bewerbungen, die durch die Ausbildungsmesse eingegangen seien. Ähnlich äußerte sich Petra Fink, AOK – Die Gesundheitskasse Mittlerer Oberrhein in Karlsruhe: „An unserem Stand war viel los und es befanden sich durchgängig Interessenten in Beratung. Die meisten Gespräche liefen positiv und wir freuen uns, dass wir am Messetag selbst und im Anschluss Bewerbungen erhalten haben.“ Möglicherweise auch die von der 17-jährigen Diana.

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